Der Tag dannach

So nachdem ich mal mein Interview gesehen und auch im Radio gehöhrt habe, und auch mit neutralen Menschen am Abend des 01.12 gesprochen habe..

Mir hat nach dem Gottesdienst, beim gemütlichen beisamensein der Pfarrer etwas mit auf dem Weg gegeben, nachdem ich mich den anderen kurz vorgestellt habe und den Hintergrund des Intervies erzählte.

Ja im Beitrag wurd gesgat das meine Mutter sich Distanzierte, ja und NEIN…

Ich war ganz knapp dem Tod entkommen, habe diese Diagnose alleine erhalten und mit meinem Partner durchgestanden, 4,5 Monate Krankenhaus und Reha. Natürlich hab ich meine Mutti gesgat woran ich erkrankte.. als ich diese Diagnose erhielt lief vor meinem geistigen Auge der Berühmte Film ab “ Philladelphia – mit Tom Hanks“, klar angst udn panik, unbegründet irgendwie stellte sich dann raus ^^ Gott sei dank. Ich will mich da nicht mit raurziehen, aber ich hatte NUR diese eine Diagnosse zu bewältigen, was mir ganz gut gelingt denke ich.

Aber meine Mutter musste soviel mehr durchleben was mir erst im nachhinein bewusst wurde durch das gespräch… der Tod ihrers Mannes ( plötzlich und unerwartet im Jahr 2014), die Diagnose von meinem Bruder, er ist ebenfalls schwer Krank, ihre eigene Gesundheit, und dann kommt der jüngste um die Ecke mit dieser Diagnose. Klar dass das verdammt viel ist und mit dieser Bürde ist es allzuverständlich das man sich zurückzieht. Vieleicht aus Angst nicht vor mir , aber aufjedenfall um mich, wie eine mutter die Angt um jedes Ihrer Kinder hat.

Der Pfarrer, er sagte:

Bedenken Sie, sie haben einen großen Schritt getan mit Ihrem „neuen Leben“ an die Öffentlichkeit zu gehen, Sie sagten Ihre Mutter lebt im WW, Ihre Mutter kommt aus einer anderen generation, wo man noch sehr daran bedacht war auf das Gerede und die Reaktionen der Gesselschaft zu halten. Ich glaube nicht das Ihre Mutter sie nicht mehr liebt oder sie verstösst aufgrund Ihrer Krankheit… geben Sie ihr etwas zeit…

Ja das stimmt, ich war nicht offen mit dem Gedanken an die gesamte Situation, nur das was mich betrifft nicht aber das gesamte paket was meine Mama zu tragen hat, dies wurde mir gestern abend bewusst. Was mich glaub zu tief verletzte und auch in die Abseitzhaltung gebracht hatte, war die Zeit im Krankenhaus, wo ich auf der Intensivstation lag, wo ich die Not-OP an der Lunge durchmachte, wo ich meine Schmerzen, meine Angst nicht meiner Mutter aufbürden könnte, klingt arrogant? Aber Jeder weiss das wenn es uns schlecht geht, wir als kinder die Knie aufgeschlagen hatte, die Worte der eigenen Mama machten alles erträglich, und ich glaube nein ich bin sicher das genau das war was mich in die Distanz-Ansicht brachte.

Mama war eben nicht da, mama hält dir nciht die Hand, mama steht dir nicht bei … mama liebt dich nicht …

So absurt es aussehen mag.. aber im unterbewusstsein war es bestimmt diese vier punkte die mich blind lassen liessen…..

Ich bin mir sicher das meine Mama mich noch lieb hat. Auch wenn wir bis heute noch nicht richtig über die Krankheit gesprochen haben, über die Ängste und die Sorgen die evtel. da sind.. Auch über das Verhalten der Nachbarn aufgrund meines TV-Auftritts, ich bin ja gut weg ich lebe nicht mehr im WW. Aber auch dafür habe ich Angebote bekommen, wenn was ist fahren wir dahin 🙂

Ich hab sie aufjedenfall lieb. Also klar diese Ansicht im radio und Tv wird niemals wieder wett gemacht, aber es gehöhrt dennoch zu mir und meinem denken im „neuen leben“ daher bin ich eigentlch gar nicht böse dieses gesagt zu haben, denn nur dadurch wurden mir die Augen im spiegelbild geöffnet und mich die Situation von der Seite der Mutter sehen lassen.

Mama ich liebe dich :-*

Und für alle die die das Radio interview nicht hören könnten, hier klicken.

Der Beitrag geht insgesamt knapp 24 Minuten, ich bin so ziemlich am Ende des gesamten Themas, aber hört euch alles an, nehmt euch diese paar Minute 😀

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s