HIV ?? AIDS ?? Ist doch das selbe……

….NEIN!!!.

Da es häufig immer verwechselt wird, habe ich hier mal eine kleine und klare Erklärung geschrieben ab wann man von AIDS spricht….

AIDS und HIV sind nicht das Gleiche: Menschen, die das HI-Virus in sich tragen, sind nicht automatisch auch an AIDS erkrankt. AIDS bricht erst Jahre nach einer unbehandelten HIV-Infektion aus. AIDS steht für (Acquired ImmunoDeficiency Syndrome), was übersetzt so viel heißt wie „Erworbenes Immunschwächesyndrom„. Darunter werden verschiedene zum Teil lebensbedrohliche Symptome zusammengefasst, die durch ein geschwächtes Immunsystem entstehen können, wie zum Beispiel schwere Infektionskrankheiten oder Tumoren.

HIV wird durch eine Infektion mit dem HI-Virus (Human Immunodeficiency Virus = Menschliches Immunschwäche-Virus) verursacht.
Dieses dringt in die Helferzellen des menschlichen Immunsystems ein und veranlasst sie, neue HI-Viren zu produzieren.
Die Helferzellen (CD4-Zellen), die eigentlich das Immunsystems steuern und die Abwehrreaktion des Körpers auf eindringende Krankheitserreger organisieren sollen, werden auf diese Weise langsamaber sicher ausgeschaltet, sodass der Körper sich nach einer Dauer von einigen Jahren nicht mehr gegen Krankheitserreger schützen kann. Dann erst bricht (s.o.) AIDS aus.

Auch harmlose Infektionen, mit denen ein gesundes Immunsystem mühelos fertig wird, können dann nicht mehr hinreichend bekämpft werden. Diese Immunschwäche führt unbehandelt zu immer schwerer verlaufenden Infektionen wie zum Beispiel Lungenentzündungen,
Pneumocystis-Pneumonie (PCP),Toxoplasmose, Tuberkulose oder/und Pilzbefall der Speiseröhre.
Auch verschiedene durch Viren bedingte Krebserkrankungen wie das Karposi-Sarkom oder Lymphome (bösartige Tumoren des Immunsystems) können sich ungehindert entwickeln.

Da das HI-Virus auch die Zellen des Zentralnervensystems angreift, sind auch Nervenentzündungen und Hirnleistungsschädigungen eine mögliche Folge einer HIV-Infektion. Diese schwerwiegenden Erkrankungen, die durch die Immunschwäche entstehen, werden als AIDS-definierende oder opportunistische Erkrankungen bezeichnet.

Dank der heutigen Medikamente ist die Wahrscheinlichkeit, dass aus einer HIV-Infektion jemals der Zustand »AIDS« wird, so gut wie ausgeschlossen. Selbst wenn eine Infektion erst spät erkannt wird, z.B. schon im AIDS-Stadium, ist mit der richtigen Medikation noch viel zu retten.

Daher ist es wichtig, dass eine Infektion früh erkannt wird, d.h. regelmäßige Tests sind wichtig, und dass eine bestehende Infektion der regelmäßigen Kontrolle eines Schwerpunktarztes sowie der regelmäßigen Tabletteneinnahme unterliegt.

Die antiretrovirale Therapie sorgt dafür, dass das HI-Virus nur noch in so kleiner Zahl im Körper existiert, dass es keinen Schaden mehr anrichten kann. Zudem ist HIV dann auch nicht mehr übertragbar.

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