Denis: Diskriminierung auf Rezept

Ein wirklich guter Text leider auch immernoch Alltag…dake Denis und flo;)

flosithiv.com

„Leiden Sie an AIDS?“ Die Frage auf dem Anamnesebogen seines neuen Zahnarztes beantwortete Denis wahrheitsgemäß mit “nein”. Er ist zwar HIV-positiv, doch es geht ihm gut, HIV ist bei ihm nicht mehr nachweisbar. Von Aids kann keine Rede sein.

Auf dem Behandlungsstuhl macht Denis den Zahnarzt auf die fehlerhafte Frage aufmerksam. Und der wird sauer, weil Denis die HIV-Infektion nicht angegeben hat. „Da wusste ich, wie ich von dem behandelt werde“, erinnert sich Denis.

Diskriminierungen im Gesundheitswesen hat er schon öfter erfahren. In der Notaufnahme wurde er einmal nach Hause geschickt, weil er dem Arzt erst nach der Blutabnahme von seiner HIV-Infektion erzählt hat. Das Arzt-Patienten-Verhältnis sei jetzt gestört, argumentierte der Arzt.

„Da fühlt man sich wie ein Aussätziger“, sagt Denis.

In solchen Momenten kann ein falscher oder unsensibler Umgang mit HIV-positiven Patienten besonders fatale Folgen haben. Manche unterlassen aufgrund schlechter Erfahrungen wichtige Arztbesuche (siehe rechts).

Denis kann heute selbstbewusst…

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