Thema HIV und AIDS

Auf der Internetsite „HIV Symptome Informations-Initiative zu HIV & AIDS“ kann man immer Rat und Tat zum Thema erhalten, dort schreiben betroffene und auch Partner von erkrankten. Hier gehts zur Internetseite: https://www.hiv-symptome.de

Auch nicht zu vergesse ist der „Factsheet“ zum Thema.

Wirklich sehr zu empfehlen, folgt dem Link hier zum E-Book. https://www.hiv-symptome.de/hiv-factsheet-ebook

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matthias
🙂

Auch möchte ich Euch hier einen Menschen vorstellen, den ich in diesem Forum kennengelernt habe, leider noch nicht persönlich, aber Berlin ist ja nicht am Ende der Welt. Matthias wurde 1994 beim ersten Test positiv getestet, hat sich aber wohl schon 1992 infiziert. Er war Botschafter Welt-AIDS-Tags und hat Bücher über HIV geschrieben, die ich nur empfehlen kann. 2010 erhielt er für das erste Buch den Annemarie-Madison-Preis. Seit 2010 reist er quer durch Deutschland und Österreich, und spricht vor Schülern über HIV im Allgemeinen, über seine persönliche Situation im Besonderen und beantwortet alle Fragen der Schüler. Seine Bücher, hier klicken auch diese Doku kann ich euch nur empfehlen  Hier zum Video

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Das Leben mit HIV – was bedeutet das für einen ?

„Leben mit HIV bedeutet für mich …“ In der CSD-Saison 2016 haben wir euch gebeten, diesen Satz mit euren Vorstellungen zu ergänzen. Dabei hat sich gezeigt, dass es immer noch viele Vorurteile und falsche Vorstellungen zu diesem Thema gibt.
Holger, Florian Prakash, René und Vlad sind HIV-positiv. Sie erzählen im Clip, wie das Leben mit HIV heute wirklich ist. 

Die Community Seite „iwwit.de“ hat wie oben geschrieben ein Video zu der Aktion erstellt,  schaut es Euch mal an ist sehr informativ und interessant.

Hier klicken für´s Video

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HIV-Test für zu Hause?

Bislang dürfen HIV-Schnelltests in Deutschland nicht zu Hause durchgeführt werden. Das könnte sich nun ändern. Weil neue Schnelltests auf dem Markt sind, prüft das Gesundheitsministerium die Zulassung von HIV-Tests für den Hausgebrauch.

Zum ausführlichen Bericht , einfach hier klicken .

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Tja der 01. Dezember jedes Jahr an diesem Tag „feiert“ man einen Tag an dem man Solidarität zeigen soll, Akzeptanz und Tolleranz mit uns, uns HIV infizierten und AIDS erkrankten.

Warum eigentlich nur einmal im Jahr ?  Sind wir es nur einmal im Jahr wert und so zu nehmen wir wir sind? Uns so zu verstehen .

Wir leben 365 Tage im Jahr damit , im schaltjahr sogar 366 und allen Menschen wird am 01.Dezember dann noch gebeten nicht gegen uns zu sein 🙂

Hui toooolllll, ich finde man solle HIV und AIDS normal sehen, die „gesunden“ haben Angst vor uns, daei müssten wir doch Angst vo den „gesunden“ haben, das wir zum beispiel keine Grippe bekommen , unser Immunsystem ist viel schwächer als das der „gesunden“, wenn wir unsere Therapie einnehmen sind wir nicht mehr antseckend Ihr hingegen schln 😉 Denkt man drüber nach .

Einige sagten zu mir “ ich würde ja  niemanden sagen das ich diese Krankheit habe, lieber schweigen und nichts sagen, ist doch schlimm genug sowas zu haben, dann muss man sich nicht noch mit der Offenlegung ein Stigma auferlegen“

Hmm ja kann mann machen muss man aber nicht 🙂

Nun ich habe diesem gedanken nachgegeben. Aus diesem grund habe ich passend zum 01. Dezember dann auch einem Interview spontan zugesgat. Nicht damit ich im TV erscheine, sondern den Menschen in meinem Umfeld zu sagen und auch zu zeigen,

„habt bitte keine Angst vor mir und mit mir, ich bin nicht ansteckender wie Ihr, ich bin zwar krank, ja auch todkrank aber ich lebe und brauche ein Mitleid und auch eine Sprüche, was ich und wir alle brauchen …Akzeptanz!

Hier klicken um den Beitrag zu sehen.

Ich war auch gestern also am Welt-Aids-Tag das erstemal in einem Gottesdienst für HIV/AIDS betroffene. Ja ich muss sagen es hat mir sehr gefallen, wenn ich das mal mit dem Hintergrund so sagen kann. Katholischer und Evangelischer Pfarrer haben gemeinsam gebetet und gesungen und gesegnet. Keine Scheu keine Grenzen, das war ein sehr chönes erlebeniss. Etwas erschrocken ( ja irgendwie passt das) , war ich als der Pfarrer sagte “ Als ich heute morgen mit dem Auto unterwegs war , hab ich im Radio eine Geschichte von einem jungen Mann gehöhrt der erkrankte und sehr weit unten mit den Werten war und es nach einem harten Kampf dennoch schaffte“.

WOW, ich bin teil einer Ansprache eines Pfarrers. Irgendwie hat es mich erschrocken unbewusst ( der anderen gesehen sie wussten ja nicht das ich der junge mann bin ^^) inmitten eines gottesdienstes zu sitzen und vom Pfarrer zitiert zu werden. War komisch ja aber man sieht es wirkte zum Teil zur Aufklärung und zum Verständniss 🙂

Also denkt mal öfters an andere Menschen.. 🙂 Wie mein Lieblingszitat von Lilo Wanders

Öffnet die Herzen,

herzt die Öffnungen.

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Die Deutsche AIDS-Hilfe hat jetzt ein Internet-Portal eingerichtet, über das man diskriminierende Erlebnisse melden kann:

Menschen mit HIV erleben auch heute noch Diskriminierung, etwa im Beruf oder im Gesundheitswesen. Das Portal hiv-diskriminierung.de bietet ihnen nun Informationen und Unterstützung, um sich zu wehren.

www.AktHIV.de

Wir sind Expert*innen in eigener Sache

HIV-Gruppen aus der Region – Bundesweit vernetzt

In den letzten Jahren haben HIV-Positive und Unterstützer*innen auf lokaler Ebene Gruppen und Initiativen gegründet, die sich unabhängig und selbstbestimmt von der bestehenden Aids-Hilfe Struktur sehen. Ihre ehrenamtliche Arbeit reicht dabei u.a. von Freizeitgruppen, Informations- und Diskussionsveranstaltungen,  Aufklärungsarbeit bis hin zur Therapie und PrEP-Beratung. 

Das Unabhängige Positiven Netzwerk Deutschland ist eine Plattform für HIV-Gruppen und soll die Sichtbarkeit auf Bundesebene erhöhen, die Zusammenarbeit der Gruppen aktivieren, die Selbsthilfe der Expert*innen in eigener Sache stärken und ein aktuelles Bild von HIV in die Gesellschaft tragen, um Stigmatisierung abzubauen.

Uns eint, dass HIV im Mittelpunkt unserer ehrenamtlichen Arbeit steht.